English

Wissenswertes (FAQ)

1.Was gibt den Anstoß zur Gründung des PARTNER e.V.?

Partner spielen im SAP-Ökosystem eine immer größere Rolle. Denn die SAP ist heute mehr denn je auf Partnerunternehmen angewiesen, um ihre ambitionierten Ziele wie „100.000 Kunden bis 2010“ im mittelständischen Bereich und die Verbreitung der Enterprise Service-Oriented Architecture (Enterprise SOA) voranzutreiben. Partner haben in vielen Kundenprojekten eine zentrale Bedeutung, während ihre Zahl ebenso wie die Zahl der unterschiedlichen SAP-Partnerprogramme von Jahr zu Jahr wächst.

Auch in der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e.V. (DSAG) sind SAP-Partner vertreten. Da sich die DSAG aber auf die SAP-Anwenderunternehmen fokussiert, haben die Partner hier nicht die geeignete Plattform für die Vertretung ihrer übergeordneten Partner-Interessen.

2.Was ist der Auftrag des PARTNER e.V. und welche Ziele werden verfolgt?

Der PARTNER e.V. bietet den organisatorischen Rahmen für die gemeinsame Abstimmung und Vertretung der übergeordneten Interessen der SAP-Partner. Die Ziele des PARTNER e.V. sind:

  • Aufbau eines Partner-Netzwerks
  • Verbesserung der Planungssicherheit durch Abstimmung mit der SAP in den Bereichen Vertrieb, Entwicklung, Beratung, Support und Training
  • Mitwirkung an der Weiterentwicklung und Optimierung des SAP Partner-Ökosystems
3.Was ist der Mehrwert für die SAP-Partner?

Der PARTNER e.V. ermöglicht den direkten Dialog mit der SAP. Er führt damit zu schnelleren Entscheidungen und höherer technischer Planungssicherheit. Letztlich bedeutet ein starkes Ökosystem Win-Win-Situationen für alle – also für die Kunden, SAP und Partner.

4.Welchen Mehrwert hat die SAP?

Die SAP profitiert von der Bündelung des Dialogs mit ihren Partnern, der ihr viele unterschiedliche Kommunikationswege erspart und schnellere Entscheidungen ermöglicht. Sie wird durch den PARTNER e.V. beim Ausbau und Betrieb eines effizienten Partner-Ökosystems unterstützt.

5.Wie sieht Ihrer Meinung nach der Mehrwert für Kunden aus?

Ist die Zusammenarbeit zwischen SAP und Partnern besser konsolidiert und standardisiert, hat der Kunde einen höheren Investitionsschutz bei Software, eine höhere Planungssicherheit bei Projekten und höhere Sicherheit beim Support. Zudem können Implementierungen und Projekte mit höherer Qualität und damit auch kostengünstiger und in time umgesetzt werden.

6.Wer sind die Treiber der Vereinsgründung?

Zu den Vereinsgründern zählen namhafte Partner aus sehr unterschiedlichen Bereichen: darunter Software-Partner, lokale und globale Beratungsfirmen, Systemintegratoren, Hardware- und weitere Partner aus dem SAP-Ökosystem.

7.Wie sollen etwaige Konflikte zwischen Mitgliedsunternehmen und SAP gelöst werden, die zum Beispiel aufgrund von Wettbewerb entstehen?

Jeder Partner vertritt seine wirtschaftlichen Interessen selbstverständlich selbst. Der PARTNER e.V. fokussiert sich auf Themen, die von übergeordnetem, allgemeinem Interesse der Partner sind, wie z.B.

  • Standardisierungsfragen
  • Geregelte Kommunikationsinfrastruktur
  • Etc.
8.Wo liegen die Unterschiede zwischen DSAG und PARTNER e.V?

Gemäß ihrer Satzung mit dem Fokus auf Kundeninteressen vertritt die DSAG die Belange der SAP-Anwender gegenüber der SAP. Demgegenüber liegt der Schwerpunkt der Satzung des PARTNER e.V. auf den übergeordneten Interessen der Partner gegenüber der SAP.

9.Wie sieht die Struktur des PARTNER e.V. aus?

Die Organe des PARTNER e.V. sind:

  • Mitgliederversammlung
  • Vorstand
  • Lenkungskreis
  • Arbeitskreise

In den Arbeitskreisen findet die eigentliche Vereinsarbeit statt: zum Beispiel zu administrativen Themen wie

  • Zertifizierungen
  • Support-Prozesse
  • Schnittstellen-Standardisierung
  • etc.
10.Wer kann Mitglied werden, welche Arten von Mitgliedschaft gibt es?

Da der PARTNER e.V. eine möglichst breite Mitgliederbasis anstrebt, werden alle SAP-Partner angesprochen – unabhängig von Partnerkategorie oder -status.

Voll-Mitglied kann jedes rechtlich selbstständige Unternehmen werden, das mindestens einen offiziellen, durch SAP zertifizierten Partnerstatus besitzt.

Associate-Mitglied kann jedes rechtlich selbstständige Unternehmen werden, das sein Geschäftsmodell auf Basis von SAP angelegt hat und die Zwecke des PARTNER e.V. zu fördern gewillt ist.

Associate-Mitglieder besitzen weder ein aktives noch ein passives Wahlrecht noch ein Stimmrecht auf der Mitgliederversammlung. Sie können zudem keine offizielle Repräsentanzfunktion nach außen wahrnehmen. Ansonsten haben sie die gleichen Rechte wie Voll-Mitglieder.

11.Wie erfolgt die Zusammenarbeit mit der SAP?

Die Kommunikation erfolgt durch regelmäßige Meetings auf Managementebene. Ziel ist es, über Arbeitskreise, Gremien und Meetings eine gemeinsame Plattform für die strukturierte Kommunikation zu etablieren.

12.Wie wird die internationale Zusammenarbeit im PARTNER e.V. sichergestellt?

Bereits heute sind internationale SAP-Partner im PARTNER e.V. vertreten. Auch wenn der Schwerpunkt zunächst auf der Region Zentraleuropa liegt, steht der PARTNER e.V. auch Partnern ohne Niederlassung in Deutschland oder Europa offen. In diesen Fällen erfolgt die Zusammenarbeit über die Entfernung hinweg oder im Rahmen von Regional Chapters. Darüber hinaus wird eine Zusammenarbeit mit der American SAP Users Group (ASUG), der SAP-Anwendergruppe in den USA und anderen internationalen Organisationen im SAP-Ökosystem angestrebt.

13.Wie wird das Gleichgewicht zwischen großen und kleinen Mitgliedsunternehmen gewahrt?

Der PARTNER e.V. vertritt alle Mitglieder gleichberechtigt. Entscheidungen kommen durch Mehrheitsbeschluss zustande. Dabei hat jedes Mitgliedsunternehmen eine Stimme.

14.Wie wird mit eventuellen Konkurrenzsituationen zwischen Partnerunternehmen umgegangen?

Ziel des PARTNER e.V. ist nicht die Vermarktung von Produkten, Lösungen oder Services, sondern die Vertretung von übergeordneten Interessen in der Partnerschaft mit SAP.

15.Wie gestaltet sich der Umgang mit Entwicklungsanträgen an SAP?

Der PARTNER e.V. ist kein Gremium für inhaltliche Entwicklungsanträge an SAP. Dies geschieht wie bisher durch den einzelnen Partner oder Kunden selbst oder über die bewährten Roll-in-Prozesse der DSAG.

16.Wie gestaltet sich der Umgang mit etablierten Prozessen der DSAG und SAP für den PARTNER e.V.?

Dies ist klar durch die Rollenverteilung definiert:

  • Die DSAG vertritt die Interessen der Kunden
  • Der PARTNER e.V. vertritt die übergeordneten Interessen der Partner.

Bereits etablierte Prozesse zwischen DSAG und SAP lassen sich unter Beachtung der Rolle sicherlich als Muster für die Zusammenarbeit zwischen PARTNER e.V. und SAP verwenden.